GdP zum Stand der personellen Umsetzung der Neuorganisation

Die im ersten Schritt der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei erfolgten Ausschreibungsverfahren sind bei der überwiegenden Anzahl der Bundespolizeidirektionen im Mitbestimmungsverfahren mit der Personalvertretung abgeschlossen worden. Im Verfahren ist es zu einigen Nichteinigungsfällen gekommen, die bereits in dieser Woche zwischen dem Bundespolizei – Hauptpersonalrat und dem Bundespolizeipräsidium Potsdam erörtert wurden. Ziel ist es, zügig eine Einigung in diesen Verfahren herzustellen. Soweit diese Einigung erfolgt und die anderen, noch offenen Grundlagen hergestellt sind, kann der erste Schritt dann in der Sitzung des Bundespolizei – Hauptpersonalrates 15. – 18. Dezember 2008 mit dem Bundesministerium des Innern abgeschlossen werden. Danach kann dann die direkt Setzungsphase beginnen. “ Es ist unser Ziel, die Verfahren zügig fortzuführen, um den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei dann über die Setzungsphase weitere Planungssicherheit zu geben. Die Übergangspersonalräte der Bundespolizei leisten im Verfahren hochverantwortliche Arbeit im Sinne der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei. Sie verdienen unseren ganzen Respekt und unsere Anerkennung für ihre engagierte Arbeit”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.   


Themenbereich: Aktuell, Beamte, Reform, Tarif | Drucken

1 Kommentar
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  1. Schön, wenn es so werden sollte. Einzig, mir fehlt der Glaube, dass die Setzphase (2. Schritt) zügig vorangetrieben werden kann.
    Nach welchen Kriterien sollen bei der Setzphase die Kolleginnen und Kollegen beurteilt werden, wenn sie Punktgleich sind und nur ein DP in Frage kommt?
    Für diesen Fall werden doch wohl die Beurteilungen heranzuziehen sein.
    Werden dann hierfür neue und alte Beurteilungen genutzt, je nach dem, ob schon neu beurteilt oder nicht?

    Bestimmt nicht. Und so wird sich die Sache ggf. noch um Monate verzögern.
    Ich rechne inzwischen frühestens mit Herbst 2009, bis die Setzphase abgeschlossen sein wird.

    Die Kolleginnen und Kollegen die davon betroffen sind brauchen endlich Planungssicherheit.

    Ihr Verantwortlichen fangt endlich an zu handeln.